Love Food Not Waste

Stop Food Waste

Rund 157.000 Tonnen an Lebensmittel landen in Österreichischen Haushalten jährlich im Müll. Von dieser Menge würden eine halbe Million Menschen ein Jahr lang satt werden.  Das ist nicht nur ein ökologisches und ethisches Problem, sondern auch ein finanzielles. Jeder österreichischer Haushalt schmeißt rund 300 Euro im Jahr einfach weg.

Warum ist das so?

Häufige Gründe sind ungeplante Einkäufe und unbedachte Speisepläne. Viele Menschen wissen nicht mehr wie Lebensmittel richtig gelagert werden und orientieren sich ausschließlich am Mindesthaltbarkeitsdatum um die Genießbarkeit zu bewerten.

Als Unternehmen das Lebensmittel liebt, kann Eurest hier nicht untätig sein und ist Teil des internationalen Stop Food Waste Day am 24. April 2018!

Auf genussvolle Art möchten wir das Thema ins Bewusstsein unserer Gäste und MitarbeiterInnen bringen und laden Sie ein, eines der etwas anderen Aktionsgerichte zu probieren.

DIE REZEPTE ZUM NACHKOCHEN

Unser Küchenchef verrät Ihnen die Stop-Food-Waste-Day-Rezepte zum Nachkommen. Wir wünschen viel Spaß beim Ausprobieren:

Verlustfreier Karfiol-Brokkoli-Gratin

Feines Ragout mit Rinder-Bäckchen

Bananen-Brot-Auflauf mit Cranberries

Denken Sie beim Fleischhauer Ihres Vertrauens doch einmal über das Filet, die Keule und den Schinken hinaus. Denn auch die „unedleren“ Teile von Rind, Schwein, Schaf und Geflügel können verwertet und geschmackvoll verkocht werden.

Beim „nose-to-tail“ Prinzip geht es darum, die genießbaren Stücke buchstäblich von der „Nase bis zum Schwanz“ wiederzuentdecken. Dabei zeugt die Verarbeitung von Innereien wie Leber, Herz, Lunge und Zunge oder Beinscheiben, Bäckchen, Ochsenschwanz und Markknochen nicht nur von Wertschätzung und Respekt dem Tier gegenüber, sondern auch von traditionsbewusster Küche: Alte Rezepte wie „Bruckfleisch“, „Salonbeuschl“ oder „Gebackene Spanninger“ und die klassischen Kutteln bleiben im kultur-kulinarischen Gedächtnis oder lassen sich neu interpretieren.

Es geht um's Ganze!

TIPPS GEGEN LEBENSMITTELVERSCHWENDUNG

Bewusst einkaufen

Der achtsame Einkauf beginnt zuhause. Denn wer vorher überlegt, was auf den Tisch kommt, kann besser planen und passend einkaufen.

Wenn das Gekaufte sowieso für den gleichen oder kommenden Tag gedacht ist, ruhig mal bewusst zu den Produkten mit kurzem Mindesthaltbarkeitsdatum greifen. Sie sind schließlich immer noch einwandfrei!

Mengenbedarf richtig einschätzen

Besonders bei Lebensmitteln, die ihr Volumen beim Kochen vergrößern, wie Nudeln oder Reis, ist die optimale Menge richtig einzuschätzen gar nicht so leicht. Nehmen Sie doch ihre Hand zur Orientierung. Eine Handvoll enspricht bei den meisten Lebensmittel als ideales Maß.

Haltbar machen

Einkochen rettet Obst und Gemüse vor der Tonne. Die Ergebnisse sind köstlich und eignen sich wunderbar als kleine persönliche Geschenke.

Oder frieren Sie Essensreste, Brot, Gemüse und Obst ein, statt sie zu entsorgen.

Essen essen

Viele von uns werfen ihr Essen zu früh weg. Verlassen Sie sich weniger auf das angeschriebene Haltbarkeitsdatum sondern mehr auf Ihre Sinne. Schauen, riechen, fühlen und schmecken Sie. Verarbeiten Sie die ältesten Lebensmittel zuerst.

Haen Sie ein Herz

für Obst und Gemüseexemplare mit Schönheitsfehlern. Greifen Sie zum Beispiel auch mal zu einer Süßkartoffel mit kleinen Auswüchsen oder Äpfel mit kleinen Dellen. Matschiges Obst lässt sich zu schmackhaften Smoothies verarbeiten.

Viele Reste = Eine Mahlzeit

Ein bisschen Quinoa von gestern Mittag, zwei einsame Tomaten und ein Rest Hummus – wenn man das schön zusammen anrichtet entstehen manchmal sogar noch richtig ansehnliche Kreationen. Foodies sagen auch Budda Bowls dazu.

Auf die Lagerung achten

Verschiedene Kühlschrankebenen haben einen Sinn. Die kälteste Stelle im Kühlschrank ist das Fach direkt über der Glasplatte. Dort lagern Sie die am schnellsten verderblichen Lebensmittel, z.B. Reste vom Mittag- oder Abendessen.

Bananen, Zitrusfrüchte, Gurken und Paradeiser gehören gar nicht in den Kühlschrank.